Giannetti, Filippo; ein guter Landschaftsmaler von Messina, dessen
Lanzi erwähnt. Er war Casembrot’s Schüler, übertraf aber den
Meister an Großartigkeit, während er in der Zeichnung der Fi-
guren und in der Vollendung unter jenem Meister steht. Man
nannte ihn wegen seines leichten und schnellen Pinsels den Gior-
dano der Landschaft. Er glänzte in Neapel und Palermo , selbst
vom Vice-Könige geschätzt.
Dieser Künstler starb 1702.
Giannicola, Maler von Perugia und Schüler des Pietro Perugino.
Er malte für Kirchen und Capellen der erwähnten Stadt, in Öl und
in Fresco. In der an den Cambio anstossenden Capelle sind Wand-
gemälde aus dem Leben des Täufers, noch gut erhalten, im Geiste
der Schule Pietro’s. Das vorzüglichste ist die Decke, die nach
Speth Kunst in Italien II 488, der Färbung in den zarteren Un-
terschieden nach zu urteilen, wohl dem Raphael zugeschrieben werden
könnte.
Giannicola starb um 1510, ungefähr 62 Jahre alt.
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