Giani, Felice

Giani, Felice, Decorationsmaler, der noch gegen das Ende des vorigen

Jahrhunderts in Rom lebte, im Rufe eines geschickten Künstlers.

Wir konnten die Lebensverhältnisse dieses Malers nicht erfahren,

und daher wissen wir auch nicht, ob er eine Person mit dem

Zeichner Giani ist, der für das französische Museum Zeichnungen her-

ferte, nach F. Bartolomeo, G. Dow, Cuyp, Zustris etc. Dieser Gi-

ani lieferte auch die Zeichnungen zu ‚des Grafen Veri Notti Ro-

mane al sepolcro dei Scipioni, Roma 1792, 1804, Genua , Mi-

lano . In Bartsch’s Cat. rais. des dessins du Cab. de Prince

de Ligne sind zwei Federzeichnungen mit Bister beschrieben,

Werke des Malers Giani. Die eine stellt ein Weib vor, welches

ihre Tochter im Cultus der Diana unterrichtet, die andere zeigt

ein Mädchen, welches die Haare des Geliebten mit Lorbeern be-

kränzt, das Gegenstück. G. Volpato stach nach J. Giani zwei

schöne Blätter: der erste Schiffer aus Gessner’s Idyllen, u. G. Tomba 1811 die Zeichnungschule des Rosaspina, ein gutes Blatt in qu.

fol. Mit Saiter, Filosi, Benedetti u. a. stach er nach Zocchi die

Sammlung: Vedute delle ville e d’altri luoghi della Toscana, mit

Dedication an den Grafen Gerini .

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