Giampiccoli, Giuliano, Kupferstecher zu Venedig , wo er starb. Er war Neffe des Marco Ricci und nach diesem, wie nach F. Zuccarelli u. a. arbeitete er, gleichgültig historische Stücke und Landschaften. Er scheint sich in Wagner’s Schule gebildet zu haben, denn die folgende Sammlung erschien bei Wagner.
Raccolta di 12 paesi inventati e depinti dal celebre Marco Ricci, qu. fol.
Landschaft mit zwei Bauern, die eine Schlange tödten, während ein Mädchen flieht. Auf diesem Blatte nennt sich der Künstler Marci Nepos. Es ist nach M. Ricci gestochen, qu. fol, und gehört zu einer Folge, wahrscheinlich zu jener, welche Giampiccoli mit Bartolozzi gestochen hat, 12 Bl. nach M. Ricci.
Eine Folge von vier Pastoralen, jede mit sechs ital. Versen, qu. fol.
Eine Bucht mit Schiffen vor Anker, nach M. Ricci.
Landschaft mit zwei Betenden beim Heiligenbilde, nach demselben.
Landschaft mit einem italienischen Dorfe, im Vorgrunde ein Fischernetz und eine Frau mit der Spindel, nach M. Ricci, qu. 0
Ein Blatt mit einer Darstellung aus dem Leben des heil. Franciscus, nach I. Manozzi,
Landschaft mit einem Weibe, das eine Kuh mit Schafen über die Brücke treibt.
Landschaft mit einer Frau, welche einer andern mit dem Kinde Wasser zum Trinken reicht, 1749. Beide nach F. Zuccarelli, qu. 0
Landschaft mit einer Frau zu Pferde, die Bettler um Almosen ansprechen, nach demselben, qu. fol.
Die heil. Familie von Engeln gekrönt, nach Rafael’s Gemälde im Pariser Museum, gr. qu. Christus zur Richtstätte geführt, nach Tiepolo. Die 18 Blätter im Compendio Vitae P. Petri Petronii Senensis, das zu Venedig erschien. Das Bildnis des Arztes I. Plancus 1765. Dieses wird wohl eine der letzten Arbeiten des Künstlers. Giampiccoli stach auch an der Sammlung von Blättern, nach den Fresken im grossherzoglichen Palaste zu Florenz, die Thaten der Heiligen vorstellend. Daran arbeiteten auch P. A. Kilian und M. Reisier.
Giancali, P. S. Zancarli. Gianella, Giovanni, s. Giov. da Siena, genannt il Gianella.
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