Gherardi, Filippo, Maler von Lucca , der bei Pier da Cortona
seine Kunst erlernte. Die Anfangsgründe brachte ihm sein Vater
Sebastian bei, der kein Künstler von Ruf war, wesswegen er zu
Cortona ging, bei welchem er den G. Coli fand, seinen Freund
und lebenslänglichen Gefährten. Diese beiden Künstler malten in
der gleichen Weise, anfangs in jener ihres Meisters, dann aber nahm
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Sie haben von der venetianischen und lombardischen Schule vieles an. In dieser Manier malten sie die Decke des Bibliotheksaales in S.Giorgio ‚Maggiore zu Venedig. Rom hat in der Kirche der Luccheser und in ‚ der Galleria Colonna Werke von ihnen, aus letzterer sind aber die Kunstschätze verschwunden, da sie 1820 nach dem Erlöschen der männlichen Linie versteigert wurden. In ihrer Vaterstadt war die Tribüne des heil. Martin ihr vorzüglichstes Werk. Nach Coli’s Tod malte Gherardi allein das ganze Carmeliterkloster in Lucca, Gherardi starb 1704 im 61. Jahre. Einiges von seinen und seines Freundes Erfindungen wurde gestochen. Sie bezeichneten sich hier mit G, C, F. G. Lucchesi inv. * 1 m
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