Georget, vorzüglicher Schmelzmaler

Georget, vorzüglicher Schmelzmaler, der an der k. Manufaktur zu Sevres beschäftigt war. Er bildete sich in David’s Schule, wählte aber die Miniaturmalerei zu seinem Hauptfache. Doch glaubte er in der Folge auf der Bühne eher sein Glück gründen zu können, und daher betrat er diese zugleich mit seiner Gattin. Allein nach kurzer Zeit verließ er die ideale Bretterwelt, um sich auf’s Neue der Kunst zu widmen. Jetzt erhielt er auf Verwendung der be- rühmten Mme. Jatquotot eine Stelle bei der Manufactur in Sevres, wo er auch bis an seinen Tod beschäftigt blieb. Er hinterließ zwei Werke, welche seinen Namen vor Vergessenheit retten: Carl V. und Yranz I. in der Gruft zu St. Denis nach Gros, und die wasser- süchtige Frau nach Gerhard Dow. An der Copie dieses letzteren Meisterwerkes arbeitete Georget mehrere Jahre und daher herrscht im Ganzen eine bewunderungswürdige Treue und Genauigkeit. Die Nachbildung ist in der Grösse des Originals. Er malte auch eine Sammlung von Portraiten berühmter Musiker, als Verzierung der Hauptstücke eines zum Frühstück bestimmten Services, worin er ebenfalls grosses Talent entwickelte.

Georget starb 1823 zu Paris . Seinen Taufnamen fanden wir in den uns zu Gebote stehenden Quellen nirgends angegeben, auch Gabet wusste ihn im Dictionnaire des artistes du 19e siècle nicht zu bestimmen.

Georgetti, Bildhauer des vorigen Jahrhunderts. Ein Paar seiner Werke wurden in Kupfer gestochen.

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