Gentile hat sich, wie Einige behaupten

Gentile hat sich, wie Einige behaupten, neben seiner Kunst auch mit Abfassung theoretischer Schriften über dieselbe beschäftigt und man nimmt von ihm drei Traktate: Ueber Ursprung und Fort- schritte der Kunst — Ueber Mischung der Farben — Ueber die Art Linien zuziehen, die aber nicht gedruckt sind. — Der aus- gezeichnetste seiner Schüler, unter denen man einen Jacopo Neri- to von Padua , Paolo und Giovanni von Siena namhaft macht, ist Jacopo Bellini, der aus Dankbarkeit seines Lehrers Bild malte, das sich später in der Gallerie des berühmten Cardinals Bembo in Padua befand, und von der Familie Gradenigo, an die es durch Erbschaft kam, 1815 verkauft wurde. In der Inschrift eines Frescos von Bellini in der Kapelle St. Nicolo im Dom zu Verona (1759 überwiegt) wird Gentile’s in folgenden Versen gedacht: Mille quadragintos sex et triginta per annos Jacobus hic pinxit tenuı quantum altigit artem Ingenio Bellinus. Utrum praeceptor et illi Gentilis Veneto famo celeberrimus orbe Quo Fabriana viro prestandi urbs patria äuch:t..

(Aus den Operette di belle Arti del March. A Ricci di Macerata Bologna 1851 p. 133. Kunstblatt 1832).

Dieses Künstlers erwähnten wir schon unter Gentile da Fabriano, doch ausführlicher geschah dieses hier.

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