Gelenius, Sigmund

Gelenius, Sigmund, Formschneider zu Basel im 16. Jahrhundert, dessen Lebensverhältnisse unbekannt sind. Auch mit dem Monogramm, welches auf ihn gedeutet wird, hat es wenig Sicher- heit. So wird auf ihn, auf J. Scoovel und auf G. Schlüsselburger das Zeichen gedeutet, welches auf Holzschnitten vorkommt, welche die Arbeiten des Herkules vorstellen, eine Folge von 12 Blättern, die von einem guten Zeichner, aber von einem mittelmässigen Formschneider herrühren. H. 7 Z. hoch, Br. 5 Z. breit.

Auch noch andere Monogramme werden ihm beigelegt, aber kei- nes mit voller Sicherheit. Ein solches könnte auch dem Georg Scharffenberg angehören.

Diesen Gelenius könnten auch die Buchstaben G. S. bedeuten, in dem Buche: des Fürsten Georg von Anhalt , Domprobst zu Mag- deburg; Predigten und andere Schriften. Frankfurt am Main durch Weygand Han und Georg Raben , fol. Es sind darin sieben Blätter, aber nur drei sind so bezeichnet: Judas verräth den Herrn durch einen Kuss, Christus zu Caiphas geführt, die heil. Weiber am Grabe. Man legt diese Blätter auch dem G. Scharffenberger bei.

Die Buchstaben G. S. stehen auch auf einem Bildnisse eines Tür- ken mit Schild und Waffe,

Ferner findet man diese Initialen, mit einem Messerchen und der Jahrzahl begleitet, auf den 37 Blättern eines Todtentan- zes, nach den Malereien in Basel, von Hans Bock oder H. Klauff.

hier ausgeführt. Ulrich Fröhlich hat dieses Werk in kl. 4. herausgegeben. Einige erklären indessen diese Buchstaben G. S. mit ‚Georg Schem oder Schom, andere mit Georg Sichem. Es ist nicht mit Sicherheit zu bestimmen, wer hierin Recht habe.

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