Geiser, Porzellanmaler zu Nürnberg , malte anfangs sogenannte Tür-
kenbecher, späterhin zeichnete er sich aber vorzüglich als Insek-
tenmaler aus. Solche Thiere brachte er auf Pfeifenköpfen an, so
naturgetreu, dass sie zu leben schienen, nämlich Teufelspferde,
Maikäfer , Hummel etc. Geiser hatte viele Bestellungen; allein
seine Liebe zum Trunke liess es nicht zu, dass er früher den Pin-
sel ergriff, als die letzten Tage der Woche, so wie ihn überhaupt
nur die Noth zum Malen zwang. Seine Werke sind daher nicht
zahlreich, viele wurden zerbrochen.
Dieser sonderbare Mann starb 1829 (?) in Armut. Er hinter-
liess nichts als einen zerbrochenen Sessel, einen grauen Rock und
etliche Pinsel.
Geiser, S. augh Geyser.
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