Geffels, Franz, Maler und Kupferätzer, der wenig bekannt ist. Er scheint in Mantua gelebt zu haben, wenigstens erwähnen die „Topographen von Mantua eines Gebäudes, welches er aufgeführt
haben soll. In der Geschichte der Kupferstich-Sammlung zu Co-
penhagen, von Rumohr und Thiele S. 81, werden ihm sieben Ra-
dierungen zugeschrieben, die nach der Meinung der Verfasser so
weit als gänzlich unbekannt seyn sollen, allein sie kommen auch
in R. Weigel’s Catalog der Kunstsammlung des Dekan Veit vor. Das
Titelblatt stellt Trümmer von Statuen und architektonischen Thei-
len dar, unter welchen das gonzagische Wappen, wie angelehnt
ist. Auf der schräg aufgestellten Steinplatte steht die Dedication
an Marchese Ottavio Ganzaga, und die Unterschrift des Künstlers :
Franco Geffels.
Die sechs folgenden Blätter enthalten Architekturen, Ruinen,
ländliche Gründe, und Figuren, welche mit breiter Nadel
radirt und stark geätzt sind. Unter diesen ist jenes am geistreich-
sten, worin fünf Gauner auf einer Säulenhalle Geld zählen,
Höhe des Plattenrandes 5 Z. 9 L., Breite 4 Z. 7 L.
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