Geel, Johannes Ludovicus van, Bildhauer und Sohn des obi-
gen, wurde zu Mechelen geboren. Er genoss anfangs den
Unterricht seines Vaters und hierauf setzte er seine Studien auf
der Akademie der Künste zu Mecheln fort, bis er den ersten
Preis gewann, und in der Folge wurde er Professor Adjunktus da-
selbst. Im Jahre 1800 reiste er nach Paris , um die Kunstschätze
jener Stadt zu studieren, wo damals alles Vorzügliche beisammen
war, was fast ganz Europa aufzuweisen hatte. Im Jahre 1815
kehrte er endlich wieder in seine Heimath zurück, wo ihm der Hof
und andere hohe Kunstfreunde Aufträge ertheilten. Im Jahre 1816
ernannte ihn der Kronprinz zu seinem Bildhauer, und später
Er wurde von dem Könige zu seiner vollen Ausbildung nach
Rom geschickt.
Nach seiner Rückkehr liess er sich in Brüssel nieder, und hier
errichtete er den grossen Löwen, der als welthistorisches Denkmal
auf
seiner Hand sind auch die Sculpturen der Wilhelmspforte zu Brüssel.
Unter seinen Porträts nennt man jene der Prinzessin von Ora-
nien, des Prinzen Friedrich, des damaligen Großfürsten Nikolaus
von Russland u. s. w., lauter Werke, die sich durch Ähnlichkeit
und vollendete Ausführung auszeichnen.
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