Geel, Johannes Franz van. — Geel, Johannes Ludovicus van.
srei gezogen, und daher ergab er sich derselben mit besonderem
Eifer. Er unternahm Reisen durch Frankreich , England und
Deutschland , zeichnete überall die schönen Bauwerke und andere
Sachen, und in England genoss er des besonderen Schutzes des
Protektors Cromwells. Später widmete er sich der Gottesgelahrtheit
und der Dichtkunst , betrieb aber immer mit Vorliebe die Malerei ,
worin er große Geschicklichkeit erlangte, wie aus seinen noch
vorhandenen Werken zu ersehen ist. Seine Gemälde stehen bei
den Kunstkennern in Achtung. In der Manier gleicht er dem Ga-
briel Metzu, und in einigen seiner Bilder erinnert er auch an Hy-
man Dulaart. Des Künstlers eigenhändiges, lebensgrosses Bildnis
war in der Sammlung des H. van der Pot van Groeneveld, aus wel-
cher es um 263 fl. verkauft wurde. Houbracken hat es in Kupfer
gestochen. Van Eynden etc. Gesch. der vaderl. Schilderk. I. 423.
In Remy’s Catalogue raisonné de tableaux etc. Paris 1757 wird
ein Johann van Geel erwähnt, der bei G. Mezu lernte. Der Ver-
fasser räumt seinen Conversationsstücken einen Platz unter den
besten niederländischen Erzeugnissen dieser Art ein. Dieser Künst-
ler soll um die Mitte des 17ten Jahrhunderts geblüht haben, und
80 könnte er mit Obigem Eine Person seyn.
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