Gaulli ist Manierist, weit entfernt vom Geiste Rafaels

Gaulli ist Manierist, weit entfernt vom Geiste Rafaels, den er doch studiert haben soll. Er ist ein Modemaler. Man suchte seine Werke und wollte von ihm gemalt sein, aber in einer lebhaften Stellung, weshalb er die Person, die sich porträtiren liess, durch Gespräche in die ihm angenehme Lage zu versetzen suchte. Er malte einige Cardinäle, wie Pietro de Bonzi; gestochen von P. v. Schup- pen, Cäsar Rasponius, gest. von Roullet etc. Auch Campagna, Blondel, Clouet, Fariat, Simon, Vischer, Westerhout haben Bild- nisse nach ihm gestochen.

Dieser Künstler findet sich in mehreren Schriften erwähnt, und derselbe ist nach individueller Ansicht erhoben, weniger getadelt.

Ausser Lanzi spricht Fiorillo I, 212 von ihm und auch in Göthe’s Winckelmann ist er S. 229 ff. gewürdiget. Strenger verfährt Wattelet mit ihm.

Sein Sohn Alexander war Architekt . Dieser starb .

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