Gauffier, Louis — Gaugain

Gauffier, Louis — Gaugain, Thomas

Der Hirsch, von einem Geier angefallen, dem ein zweiter aus der Luft kommend die Beute zu entreissen scheint. Dieses Bild ist im Belvedere zu Wien. Vortreffliche Arbeiten des Künst- lers sind ferner: Die heimkehrende Heerde auf dem Schiffe vom Sturme überfallen; der Räuberüberfall; Wölfe, die einen Hirsch anfallen; die Parforce-Jagd im Eichwalde ; die ländliche Schmie- de etc. Im Jahre 1834 war sein Ackersmann der Glanzpunkt der Wiener Kunstausstellung, ein klassisches Werk.

Gauermann’s Werke sind vollkommen in der technischen Be- handlung, von lebendiger Auffassung, und von harmonisch glü- hender Farbe. Seine Figuren und Tiere sind meisterhaft gezeich- net, voll Leben und Wahrheit, selbst in der heftigsten Bewegung. Seine Staffage ist immer von hohem Werthe, überall offenbaret sich tiefes Studium der Natur und ihrer Erscheinungen.

Mehrere seiner Compositionen sind im Taschenbuche Vesta ge- stochen, und einige hat der Unternehmer A. Rokort eigens zu diesem Zwecke malen lassen.

Über die beiden Gauermann gibt auch die Österreichische Na- tional-Encyklopädie Nachricht und über den älteren Hormayer’s Archiv von 1821. Nr. 13.

Gauermann hat von seiner Hand sechzehn Blätter Thierstudien, Ziegen, Pferde, Kühe, Bär, Wolf etc. 1821–35. In Weigel’s Catalog II, S. 67 sind sie auf 10 Thlr. gewertet.

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