Gauffier, Louis, berühmter französischer Maler, zeb. zu Rochelle, 1761, gest. zu Florenz 1801. Keineswegs vom Glück begünstigt, studierte er unter Taraval die Anfangsgründe der Kunst und 1784 erhielt er schon den ersten Preis. Der Gegenstand der Be- werbung war die Cananäerin bei Christus am Brunnen, und auch Drouais trat damals in die Schranken. Jetzt reiste Gauffier nach Rom , um auf Kosten der Regierung sich in seiner Kunst zu ver- vollkommnen, sah aber Paris nicht wieder, denn seine schwächliche Gesundheit unterlag dem ungewohnten Klima. Seine Gesund- heitsumstände erlaubten ihm nicht einmal ein Bild von grosser Dimension auszuführen. Seine Werke bestehen in Historien und Landschaften, die er mit gleichem Erfolge malte. Zu seinen vorzüglichsten gehören: die erwähnte Cananäerin, die römischen Damen opfern dem Staate ihre Juwelen, Achilles von Ulysses er- kannt, Jakob und Rahel, das Opfer des Manes, Abrahams, die Engel, Alexander und Hephästion, Veturia etc.
Landon gibt in seinen Annales einige von Gauffier’s Bildern im Umriss.
Die Gattin des Künstlers, Pauline Chätillon, malte ebenfalls zier- liche Bilder, von denen Bartolozzi einige gestochen hat. Ihr früh- zeitiger Tod beschleunigte auch jenen Gauffier’s.
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