Gaucher, Charles Etienne, Kupferstecher, geb. in Paris 1740, gest. daselbst 1805. Von unvermögenen Eltern erzeugt sah er sich genöthigt, einen Weg einzuschlagen, der ihm früher als die wissenschaftliche Laufbahn erschien, und er ergriff daher die Zeichenkunst , um als Kupferstecher Untergang zu finden. Basan und hernach Ph. le Bas waren seine Lehrer in dieser Kunst, und die Werke, welche er lieferte, bestehen in zierlichen Portraiten und in andern Darstellungen.
Auch als Schriftsteller verdient er Erwähnung. Von ihm sind die Artikel über Kupferstecherkunst in dem Dictionnaire, das 1700 zu Paris erschien. Ferner hat man von ihm: Essai sur la gravure; Traité d’anatomie à l’usage des artistes; L’hygiène et la suppression des cloches; Voyage au Havre; Observations sur le costume français; Scenologie, ou traité complet des allégories et emblèmes, 4 voll. in 4. Gaucher war Mitglied der Akademien zu London und Rouen und anderer gleicher Vereine.
L’Iciéne de Voltaire’s im Theater Français, nach Moreau, fol. Hauptblatt. 7.
Zwei änzende Nymphen, nach A. van der Werff, kl 4.
Les joueurs des cartes oder l’Apres-dine, nach Tilburgh, fol.
Im ersten Drucke vor der Schrift, 1.
Allegorie auf J. Ph. Le Bas, nach Coöchin’s Zeichnung, &1! 4.
Venus auf dem Ruhebette, vom Rücken gesehen, (Le Repos) nach Netscher, 40.
Le Rappel de Necker, nach eigener Zeichnung.
Blätter in St. Non’s, Reise nach Neapel .
Die heilige Familie, nach Albani. — Gal. de Florence.
Antike Steine für dasselbe Werk, 1. 1706.
10 Das Bildnis der Königin, Gemahlin Ludwigs XV., Capitalblatt. Mume. la Baronne de Noyelles, kleine Büste im Oval nach Pasch.
19 Das Bildnis von Ph. Le Bas, vom Gemälde der Hauptstecher- Kunst gehalten, nach Le Bas, 8. 4.
Z Enfant Freron, hlmlrnflut A nach Cochm, 4. Hubert hat dxeses 444 dn Blldl'll$8 Cupu‘t" ” 07a13 e
C: M., GugGrin, Chuurg. 14774 ; nach Cochm. ı 26 \ —i
-Gf „&duis August, Haupthin de France, nach Haüter B: '
911 Im ‚ersten Drucke vor der Schrift. ... o 3i \ -Charles Gramer de Nergemiev, Buste in ovaler Emfassung; ohne N !'|tflfl!ll‘ßthuf Ka ;
a8niv Touis August Diupbm», kleiner als olngus. OR unr d ENZT Jnanlfuul: ‚[amoleon de Cosse, Duc de Brissao‚ nach P d,q St. 5u8ueE A“bllll‚ 60 Ara Sedt
J. P. A. de St Marc klemes Bildnis in ovaler Emfassung, mach
!U n )IudM 'I.fi'lll‘s dr .;) Bit d HN 19iv ıiJguis, Büs Wmhhal«des.l.ogns‚ mmw:er franzos:schemVer-
$Bll 1706, IETı A ir dnr ? . adef; du Pat eä Advokat nach Not 6, i T Muaie c& L“'I' te:-* Achmet M, nach eigener Zexc'hnuh ; .
' ‚ Das' Biktbiss Chrneille’s‘, kleines‘ Blatt, nach Le ‚Brun. * IQ“GPEMHHI "Bldchbf von Mans 1‘3'67‚ ®
G- ß KL aula 19 9i ı{ ‚8 clm thigr „ Köndon, Er hthbqraplurte d|e ausget.exchne- emqod Hendersony: «1850. ;
\i !h"vq ne ? 'ein franzosxscher Ma,lerr und. Vmcents ch ni ;„ egsqp ndon in, den ‚Annales 1. 257 erwähnt. Im Jahre 1805 bte d1eser mtler in. Rom als ‚Zögling der. iranzoswchen Akademie, und d'amals zeichnete er eine Je ensgrosse nackte Figur ‚64i des: nasenden'l\ol.aod Auch andere 7bmhnnngen lieferte er,’ un ı19 «‚daneben;mackteilkr Studien nach: Rafael. . Wir konnten die Le- lnn«fl)fllßl?flüflblli:5(!“‘ißäflß,l'h\lllßtlßl.'& nicht u:fahren, da auch Gabet uo:de seinen nicktrerwähnt. : .; . vi:%n— en e Oan
fiauaf;froy „Pléi'éé Jlfl'ßfl ‚. Maler zu Pans und geb \ daselbste 4941.1801. ‚Er b11;lete‚ ich in; ; der Schule des. Baro:n ‚Gros und die Ge- maldc, welche er äuelert bestehen in Iustonsphen und mylhologt- schen Darstellun in Portra;ten und Genrestücken. Auch meh- . F& Ausichten :der. No‚rman die.malte er,,uyd mehrere, von ihm ge- 162 .f€;;;gt‚q„ epign, kam‚on in die Gallerie der Herzogip von Berry.
Gandénfuchs, Jfl£0b‚ veim un %kadnta- ‘Maler‘ 365 1äten Jahrhun- Herts!‘" ‘Sein ‚Namc steht atii mer;i Gemahle des tmentner:;el:en “ *'"SChlosses ‚zu ' Stenieo. 'Das’ Gemälde' ste'llt‚ in‘ drei Figuren‘ eine “'“'Scht'(xkun Karl dg 3roswü an die Kirthe zu Trient dar. Man ı.. liest anf” 4eni” Bille : Carolus Mäg Äü£ ' döno dedit, Scts. . Virgilius “ Epüs acc8pit.‘ Alßertus“ prühus‘ cdiiätnntit‚ Joamnes Epus in‘ memo- riam. '€_)ä° udenluchq depmx,xt anno’ Domint mnlemmo ı... CCCEC H. die men$is ove‘n‘ibri's. Mehreres S. Bote von Ty-
- rol* i8!a. Nfor 408 W N
Gandennm der‘ Bauuiem@en des Colossoums zu Rom,‘worin er als ' Bakegner der,neuen Liehte mit vieled anderh Christen. von! wilden Thieren zerrissen wurde. Die Inschrift auf Gundennns, den die Denkmäler dör Katakomben sogar bis 'id die Zeit : des Vöspasian hinaufrücken würden, ist durchaus'unächt. Sie 'befindet sich 1etzt in S. Martine’in foro Romano, und'in derAbh. Visconti’s : sposizione d’alcune antiche iscrizione crisfane: (memorie romane di anneluta
Gaudenzio: — Ähuerntänn, Jakob. ' 43
e di belle arte Vol. I. distr. 3. Roma 1825 gedruckt. Besch. von Rom I. 372. — OR
Gaudenzio. S. Ferrari. *30
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