Garnier, Clement. — Garnier

Garnier, Clement. — Garnier, N. .

ter die Brust reicht, im Auftrage der Regierung gemalt; das le- bensgroße Bild Napoleons, wie er im Arbeitszimmer am Tische mit Landkarten steht, und dem Sekretär diktiert, 1808; Eponine und Sabinus , ein gerühmtes Bild, wie sein Leichenbegängnis des Königs Dagobert, 1812 für die Sakristei von St. Denis gemalt; der Tod der Euridice; die heil. Jungfrau in der Kirche der heil. Mag- dalena 1827; die Zusammenkunft der Herzogin von Angoulême mit ihrem aus Spanien zurückkehrenden Gemahl, für die Stadt Chartres gemalt 1827; die Aufnahme der heil. Jungfrau etc.

Die Anzahl von Garnier’s Werken ist bedeutend, aber nicht alle sind von gleicher künstlerischer Bedeutung. Er befliss sich nicht immer einer großen Correctheit der Umrisse und einer genauen Motivirung in seinen Compositionen. Sein Colorit ist frisch und glänzend und in mehreren Bildern harmonisch, obgleich er im Gan- zen sehr viel auf eine glänzende Farbenpracht sah. In der Tech- nik zeigt er grosse Erfahrung, bewegt sich aber fast überall inner- halb der charakteristischen Grenzen der französischen Schule; er ist mehr oder weniger affektirt in Stellung und Ausdruck.

Von ihm sind auch die Zeichnungen zur schönen Ausgabe von Chateaubriand’s Atala.

Garnier wurde 1816 Mitglied des Instituts und stand er un- ter der Zahl der Bewerber um die erledigte Stelle eines Direktors der französischen Akademie in Rom oben an, doch erhielt Horace Vernet das Direktorat, und Garnier wurde Ritter der Ehrenlegion. Zugleich erhielt er eine Pension von 2000 Fr.

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