Garnier, Augustin

Garnier, Augustin, Kupferstecher zu Paris , der nach einigen 1570, nach Andern erst geboren wurde; wie man glaubt, Ver- wandter des Noel Garnier. Er arbeitete in einer glänzenden Ma- rier nach verschiedenen italienischen und französischen Meistern. Er ätzte seine Platten stark vor und überarbeitete sie dann mit dem Grabstichel . Bei diesem Verfahren beweist er Leichtigkeit und eine sichere Hand, sein Styl ist aber nicht gefällig, doch nicht ohne Verdienst.

Zwei Blätter nach Primaticcio’s Gemälden in der Capelle von

Jeury.

Gruppe von Soldaten, aus dem Bilde einer Auferstehung gezo- gen, nach Primaticcio.

Die heil. Familie, nach J. Blanchard, qu. fol.

Die Charitas, nach demselben, gr. fol.

Die heil. Jungfrau mit dem Kinde, nach Blanchard, fol.

St. Sebastien, sterbend von Weibern unterstützt, nach Blanchard ,

Te qü. Ol

St. Johannes mit dem Lamme, nach demselben, fol.

Eine Folge von 14 heiligen Figuren, Caryatiden mit Blumenva- lät\ auf dem Kopfe, nach Primaticcio. Ohne Namen des Ste-

ers.

Le revers de fortune, nach M. Valentin; dieselbe Composition, ‚die L. Cathelin gestochen, aber viel kleiner.

Ein allegorisches Blatt mit Polyphem, der in der Ferne er- scheint.

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