Gareis, Franz

Gareis, Franz, Zeichner und Maler, der 1776 zu Marienthal in der Niederlausitz geboren wurde. Er studierte auf der Akademie zu Dresden unter Casanova’s Leitung und die Fortschritte, die er machte, gewannen ihm bald die Achtung dieses zu seiner Zeit be- rühmten Künstlers. Von an sah man auf der Dresdner Kunst- ausstellung Werke von seiner Hand, die mit Lob erhoben wurden, Kreidezeichnungen und Gemälde, im Fache der Genre- und Historienmalerei. Daneben malte er auch mit Beifall Bildnisse in Rigaud’s und Mignard’s Manier. In der Folge reiste er über Ber- lin nach Paris, um den Studien obzuliegen, und hier gewannen ihm seine historischen Cupien besonderen Beifall. In Paris malte er das Bild mit Orpheus, der vor Pluto und Proserpina im Leier- spiele um die Zurückgabe der Euridice bittet, womit er bei den Parisern Gefallen erregte, weniger aber in Dresden , wo das Ge- mälde 1803 zur Ausstellung kam. Im Einzelnen fand man immer Schönheiten. In dem bezeichneten Jahre ging Gareis als chur- fürstlich-sächsischer Pensionär nach Rum, starb aber hier kurze Zeit nach seiner Ankunft.

Ausführlicher handelt über diesen Künstler Meusel’s neues Mu- seum 220 und die Neue Bibliothek der schönen Wissenschaften Nr. 63 und 68.

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