Gangneur, Guillaume le. — Gantrel, Etienne.
ben, die ihm vorkommenden, Gestalten an; die er in einem Zeichnungs- hefte aufzuzählen pflegte. Bei diesen mannigfaltigen, Manierübun- gen, versuchte er, sich auch mit Glück in Modellieren. — Hierbei muss noch bemerkt werden, dass er bei allen diesen Arbeiten auch seinem Berufe als Gehülfe seines inzwischen zu Meister aufge- stellten Vaters nachkam. Noch im Schreiberstande verfertigte er eine schöne Zeichnung, wie Christus die Kinder segnet. Im Jahr
1748, nämlich der Zeitpunkt, wo Gangloff, der Schreiberwe- sentbunden, in Stuttgart dem Kunststudium ausschliesslich sich widmen durfte. Mit Herzlichkeit und Liebe wurde er vom berühmten Dannecker eingeladen, bei ihm das Zeichnen zu lernen und die Elemente der Kunst zu studieren. Seine letzte Con- position ist die Darstellung des Moments, wie Abraham und seine Angehörigen an einem Bergabhange den ersten Wonnvollen Blick in das verheissene Land thun. Nach dieser bedeutungsvollen Dar- stellung erkrankte der Künstler , und sank 1814 in die Grube.
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