Galloche, Louis, Maler zu Paris , erlernte die Anfangsgründe der Kunst bei Lemoine und dann kam er zu L. Boulogne. Hierauf besuchte er Rom und nach seiner Rückkehr wurden ihm ehrenvolle Aufträge zu Teil.
Man betrachtete seine Gemälde als Erzeugnisse erster Art, aber man kam in der Folge von der hohen Meinung ab, und zuletzt hatte der Künstler das Unglück, seinen Ruhm zu überleben. Die Künstler schätzen indessen noch einige seiner Compositionen, besonders die Versetzung der Reliquien des heil. Augustin, ehedem in der Kirche der Petits-Peres. Seine Werke sind von guter Anordnung und schätzbar im Colorit und Helldunkel, besser, als viele andere Machwerke seiner Zeit. Man findet deren in den Kirchen von Paris und im Privatbesitze;
Dieser Künstler starb 1761 im 64sten Jahre, als Rektor und Kanzler der Akademie. Mehrere seiner Compositionen wurden gestochen; von Herisset und Scotin das Leben des heiligen Franz Paula, das er mit Restout und de Troy malte. Auch für Vignetten lieferte er Zeichnungen. Müller hat sein Bildnis gestochen.
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