Friedrich, Johann Christoph Jakob

Friedrich, Johann Christoph Jakob, Landschaftsmaler und Ku- pferstecher, wurde 1747 zu Friedrichsstadt geboren. Er erlernte die Anfangsgründe der Kunst bei seinem Vater David, dem Tape- tenfabrikanten, und hierauf setzte er seine Studien unter Casanova fort. Bei seinen Excursionen richtete er besonderes Augenmerk auf die Pflanzenwelt und so gewann er die Botanik immer lieber. Er zeichnete von 1785 an im Garten zu Pillnitz verschiedene fremde und einheimische Gewächse, die er in Kupfer stach und nach der Na- tur ausmalte. Man verdankt ihm auch Anfangsgründe zum Blu- menzeichnen und malen, die 1788 in 36 Blättern in 4. erschienen. Von Kupferstichen erwähnen wir ferner:

Die Landschaft mit der Meierei und zwei Schweinen, qu. 4, Zwei Landschaften mit Vieh, Friedrich inv. et fec. kl. qu. fol. Sieben Blättern mit sächsischen Ansichten, nach Wagner’s Aqua- rellen von Friedrich radirt und colorirt. Das Titelblatt enthält die Dedication an den Prinzen Heinrich von Preussen, gr. u fol. i

Der Sonnentempel zu Baalbeck und die Stadt Palmyra , für eine Beschreibung von Syrien .

Vier Blätter zu Becker’s Geschichte des Seidenwurms. Römische Gegenden nach Piranesi, in Weihlich’s Briefen über Rom .

Dieser Künstler starb .

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