Friedrich, Eustach

Friedrich, Eustach, Kunstliebhaber zu Bamberg , eigentlich In- genieur und Geometer, wurde zu Ebermanustadt in Bayern geboren. Er übte sich auch besonders in der Zeichenkunst und das erste, was ihn in dieser Kunst bekannt machte, war eine grosse Zeichnung von dem zu Bamberg erbauten Krankenspital mit dessen Umgebung und der schönsten Aussicht. Später gravirte er das Bildnis des Fürst-Bischofs Christoph Franz, in grossem For- mate, und nebenbei beschäftigte er sich besonders mit Prospekt- Zeichnungen. Man hat von seiner Hand auch verschiedene radirte Blätter mit vaterländischen Ansichten, die mehr verrathen, als ei- nen gewöhnlichen Dilettanten.

Die Ruinen der Burgen Streitberg und Neideck, 1817, gr. qu. folio.

Tuchersfeld mit den Ruinen der zwei Burgen, 1810, gr. qu. fol.

Frankenthal gegen Westen, hochfolio.

Gössweinstein, in der Luft die Krönung der Maria durch die Dreieinigkeit, 1820, hochfolio.

Für Oesterreicher’s Darstellungen der fränkischen Burgen lie- ferte er:

Babenberg 1403, nach Scharnagel’s Zeichnung, eigentlich eine verkleinerte Copie der linken Hälfte eines Holzschnittes, wel- cher die östliche Ansicht der Stadt Bamberg darstellt, nach dem Blatte in H. Schedel’s Chronik.

Schloss Altenburg und Gössweinstein, 2 Blätter.

Die Ruinen von Neideck.

Die Ruinen von Streitberg.

Tücherfeld.

Das Siegel des Marquard Muffel, Butiglars von Nürnberg .

A. W. Küffner stach nach ihm die Ansicht des Schlosses Alten- burg, mit einem Ringelrennen und Vogelschiessen im Vor- grunde. Die Zeichnung ist nach einem Gemälde von 1605 erstellt, und die auf dem Blatte befindliche Jahrzahl 1003 ist in diese abzuändern. Dieses Blatt findet man in Pfeufer’s Beiträgen zur Geschichte Bambergs, und im Bamberger Hof- kalender von 1802 ist eine verkleinerte Copie. Mehreres s. Jäck’s Pantheon der Literaten und Künstler Bambergs. S. 100.

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