Freytag, Budolph

Freytag, Budolph, Bildhauer, und Sohn des geschickten Stempelschneiders und Graveurs zu Breslau . Er ging nach Wien, um in der vom Vater erlernten Kunst sich zu vervollkommnen, allein hier trieb ihn eine unwiderstehliche Neigung zur Bildhauerei. Die Professoren Schaller und Käsmann ermunterten seinen Widerstand, und in den Werkstätten dieser Künstler widmete er sich nun bis zum Jahre 1825 ausschliesslich der Plastik. In dem bezeichneten Jahre ging er nach Rom, um nach den Meisterwerken jener Stadt zu studieren, und hier wurde ihm auch das Glück zu Theil, unter die Schüler Thöörwaldsen’s aufgenommen zu werden. Jetzt arbeitete er in der Werkstätte dieses berühmten Meisters und nach dessen Modellen; aber auch in eigener Composition suchte er sich zu zeigen. Das erste, was er fertigte, war das Modell eines Amor, der Tauben tränkt, womit er sich den Beifall des Meisters und anderer in Rom lebender Künstler erwarb. Bald darauf wurde er durch die Unterstützung der schlesisch-vaterländischen Gesellschaft in den Stand gesetzt, seine Studien in Rom fortzusetzen, und als Resultate derselben stellte er verschiedene Werke dar, die einen talentvollen Künstler beurkunden.

Vorsicht

Diese Seite wurde maschinell erstellt. Die Zuverlässigkeit der OCR ist durch die Qualität der Scans, der Software und des Workflows zwangsläufig beschränkt. Eine menschliche Korrektur und Redaktion fand nicht statt.

Das Ziel dieser Seite ist es, die gezeigten Resourcen einfach zugänglich zu machen. Für Zitate und eine direkte Nutzung sind sie nicht ausreichend. Hierfür ist notwendigerweise das originale Quellenmaterial hinzuzuziehen.

Der zugrundeliegende Scan ist hier zu finden https://archive.org/details/bub_gb_WYPrAAAAMAAJ