Fratrel, Joseph

Fratrel, Joseph, Maler, Zeichner und Kupferstecher , wurde 1730 zu Epinal in Lothringen geboren. Er wurde zur Rechtsgelehrsam- keit bestimmt, erlernte aber in der Folge in Paris unter Baudouin die Malerei, worin er so schnelle Fortschritte machte, dass ihn der König Stanislaus in Nancy zum Hofmaler ernannte. Verschie- dene Porträts und Historien, die der Churfürst von der Pfalz zu schenken bekam, waren Veranlassung, dass dieser Fürst ihn an sei- nen Hof zog, und jetzt war Mannheim der Ort seiner Niederlas- sung. Hier studierte er die besten Werke der Gallerie und nach Gypsabgüssen, und nun wählte er ausschliesslich das historische Fach. Er bildete sich eine eigene Manier im Malen, welche gefiel, so wie sein Colorit und die Art, seine Falten zu legen. Auch im Ausdrucke der Figuren leistete er Lobenswerthes, und überall vollendete er fleißig.

Fratrel beschäftigte sich auch viel mit der Wachsmalerei . Man hat eine Schrift von seiner Hand: La cire alliée avec l’huile, ou la peinture à huile-cire 1770. Der Tod ereilte ihn 1783.

Fratrel hinterließ 17 mit Geist radirte Blätter, die zu Mannheim 1790 herausgegeben wurden. Die Platten wurden verdorben, und so ist die Anzahl der Exemplare klein. Die meisten sind eigene Composition.

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