Franque, Jean Pierre

Franque, Jean Pierre, Historien- und Portraitmaler zu Paris , ein trefflicher Künstler, der zu Buis (Drôme) geboren wurde. Er bil- dete sich in David’s Schule, und mit grossem Talente begabt machte er bald die erfreulichsten Fortschritte. Im Jahre 1806 fing er an, mit Werken öffentlich hervorzutreten. Damals sah man ei- nen träumenden Amor, lebensgrosse Figur, jetzt im Musée Bour- bon. Im Jahre 1812 malte er mit seinem Bruder Joseph die Schlacht von Zürich , ein Bild, das ihm der Marschall Massena auftrug, und der damit sein Cabinet zierte. Er erwarb sich damit eine goldene Medaille. Im Jahre 1814 malte er ebenfalls mit dem Bruder die Befreiung der Alceste durch Herkules, und 1817 sah man zuerst seinen geretteten Jonas, lebensgrosse Figur in der Gal- lerie zu Nîmes . In demselben Jahre erhielt er vom Minister des

Innern den Auftrag das grosse Bild der Bekehrung des Saulus zu

malen, jetzt im Museum zu Dijon , und copierte für die Manufak- tur der Gobelins, Vier Jahre nachher malte er aus Auftrag des Ministeriums des Innern Augelica und Medor, und aus Auftrag des Ministers des k. Hauses, den in den Armen der Juno schla- fenden Jupiter, ein grosses Gemälde im Museum von Montauban . Die Stadt Paris liess für die Kirche St. Jean-St. François durch

ihn den heil. Johannes malen, wie er dem Herodes seinen sträfli-

chen Lebensweg vorwirft, und in einem der Säle des Conseil d’Etat ist das Bild der Gerechtigkeit, wie sie über die Welt wacht,

in grosser Dimension, und nach Allaux Composition ausgeführt. Für die Kirche zu Moissac ist seine heilige Jungfrau auf der Schlange, außerdem fertigte er mehrere Staffeleibilder und auch Porträts.

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