Franquart, Jakob, Maler und Architekt , der zu Brüssel um die Mitte des 16ten Jahrhunderts geboren wurde. Er erhielt eine sorg- fältige Erziehung, bei einem Talent, das ihm jedes Studium er- leichterte. Einige zählen ihn unter Rubens Schüler, obgleich er älter als der Meister ist; in der Folge ging er aber nach Italien , um in Rom sich dem genauen Studium der Malerei und Architek- tur zu widmen. Nach seiner Rückkehr wurde er Maler und Ar- chitekt des Erzherzogs Albert, und auch bei der Infantin Isabella
Für diese Prinzessin malte er in mehreren Bildern die Geheim- nisse des Rosenkranzes, die Papst Paul V. zum Geschenke erhielt, und welche auch gestochen wurden. Auch verschiedene Portraite von Klostergeistlichen wurden gestochen, namentlich von C. Galle, mit J. Franc. in, bezeichnet.
Unter seine besten Bauwerke rechnet man die Capelle seines Herrn in S. Gudula und die Jesuitenkirche zu Brüssel .
Das Todesjahr dieses Künstlers kennt man nicht.
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