François Johann Karl, Kupferstecher , wurde 1717 zu Nancy geboren. Als Sohn eines angesehenen Kaufmanns lernte er anfangs nur zu seinem Vergnügen Zeichnen, und ohne Lehrer setzte er diese Kunst fort. Auch den Grabstichel nahm er ohne Anweisung zur Hand, und gerade dieses führte ihn vielleicht zu der Erfindung des Stiches in Crayon Manier, die zur Zeichnungs- vorlage von grosser Wichtigkeit ist. Der Künstler war damals noch sehr jung und mit seinem 16ten Jahre verliess er die Vater- stadt, um sich in andern Orten in der Kunst auszubilden. Er hielt sich sieben Jahre in Lyon auf, und hier arbeitete er ein Werk über die Grundsätze der Zeichenkunst aus, worin er auch seine Erfindung dem Publikum vor Augen legte. Er fand grossen Beifall, aber dieses hinderte ihn nicht, an immer grössere Voll- kommenheit zu denken. Zu diesem Ende reiste er nach Paris , um die berühmtesten Künstler kennen zu lernen und sich ihres Ra- thes zu bedienen, was so glücklichen Erfolg hatte, dass er bereits im Stande war, die Kreidezeichnungen im Stiche genau nachzuahmen.
Vorsicht
Diese Seite wurde maschinell erstellt. Die Zuverlässigkeit der OCR ist durch die Qualität der Scans, der Software und des Workflows zwangsläufig beschränkt. Eine menschliche Korrektur und Redaktion fand nicht statt.
Das Ziel dieser Seite ist es, die gezeigten Resourcen einfach zugänglich zu machen. Für Zitate und eine direkte Nutzung sind sie nicht ausreichend. Hierfür ist notwendigerweise das originale Quellenmaterial hinzuzuziehen.
Der zugrundeliegende Scan ist hier zu finden https://archive.org/details/bub_gb_WYPrAAAAMAAJ