Francois Castanier, nach Rigaud, gr. fol. Im ersten Drucke vor der Schrift,
Jean Languet, Erzbischof von Sens, nach Chevalier, fol.
Claude de Beaumont, Erzbischof von Paris , nach demselben, olio.
Louis Dauphin de France, mit dem Feldherrnstab , nach H. Ri- gaud; für l’Oeuvre, 8.
Catharina von Gallizien, nach L. M. Vanloo.
Venus und Amor.
Jupiter und Calisto, Gegenstück. Les Bacchantes endormies. Les amants surpris. Le Moineau apprivoisé. Le berger récompensé. Les Villageois à la pêche. Le panier mystérieux. Le messager discret. L’obéissance récompensée. Le goûter d’automne. La fécondité. Les sabots. La marchande de modes. L’agréable leçon. Sylvie délivrée par Aminte. Alle nach Boucher und in gr. fol. : Le Cabaret , nach J. B. le Prince, gr. qu. fol. Le Moineau retrouvé, nach demselben, gr. fol. Le Concert Russien, nach demselben, das Gegenstück. La soueieuse hollandaise, nach Terburg. La Malediction paternelle, nach J. B. Greuze, gr. qu. fol. Le fils puni, nach demselben, zwei Hauptblätter, im ersten Drucke vor der Schrift. Imedes, vor einem Tische sitzend, nach le Prince, fol. Der Raub der Sabinerinnen, reiche Composition aus der Dresdner Gallerie, mit Sornigues gestochen, gr. qu. fol. L’Ouvrière en dentelle. La belle Slouse. L’Ecureuil content. L’heureux Serin. La Méditation. Alle nach Schenau, in fol. . Mit Basan, Moitte u. a. stach er das Leben des verschwenderischen Sohnes, nach S. Le Clere. 18 Bildnisse in Descamps vies des princes flamandes, nach C. Eisen. L’amour à l’école, nach J. B. Vanloo. Im ersten Drucke vor der Schrift. La collation, nach Nattier 1751. Im ersten Drucke vor der Schrift. Venus und Adonis, nach E. Jeaurat. La belle rêveuse, nach demselben. Le lecteur, nach H. Gravelot. Le mouton favori. Le bouquet bien reçu, 2 Bl. nach Eisen. Diana und Calysto, 2 Büsten mit Einfassung, nach Greuze. La voluptueuse, nach demselben. Galilde, Halbfigur in orientalischer Kleidung und im Buche lesend, nach G. Dow, fol. Gaillard, Peter Friedrich Michael, Maler zu Berlin, wo er 1827 im 73ten Jahre starb, Er war Zeichnungslehrer. Gaillard de Lonjumeau, Peter Joseph, Kunstliebhaber und Kupferstecher um 1770. Man hat von ihm eine Sammlung von Alterthümern zu Aix in kleinen Blättern. Ein am Tische sitzender Mann nach Rembrandt. Gaillot, Bernhard, Historienmaler zu Paris, wurde 1780 zu Versailles geboren und von David in der Kunst unterrichtet. Man
Gainsborough, Thomas, berühmter englischer Maler, geboren zu Sudbury in Suffolk 1727, gestorben zu London 1788. Sein Kunsttalent äußerte sich schon in früher Jugend, und besonders eine glückliche Anlage, die menschlichen Züge charakteristisch zu fassen. So entdeckte er als Knabe einen Dieb, der den Gärten des Geistlichen, bei dem er Zutritt fand, bestohlen hatte, dadurch, dass er ihn in der Schnelligkeit auf ein Brett zeichnete, und zwar so ähnlich, dass man den Mann sogleich erkannte. Seine Lehrerin war eigentlich die Natur, und daher durchstrich er die Felder, Wiesen und Wälder Suffolk’s, um seine Studien zu machen. Im zwölften Jahre ging er nach London, wo er die ersten Versuche in der Kunst zu modelliren machte. Die Gegenstände waren Pferde, Kühe und Hunde. Bald darauf kam er zu Gravelot, und dieser verschaffte ihm Gelegenheit in der alten Akademie zu St. Martins Lane den Studien obzuliegen. Nach einigen Jahren ging er nach Ipswich, von da nach Bath und endlich nach London. Anfangs malte er kleine Landschaften, und die Ansicht von Landguard-Fort, die Major gestochen, ist das erste Bild, das diesen Künstler zuerst allgemeiner bekannt machte. In der Landschaft waren Wynants und Ruysdael seine Vorbilder; doch ist sein Colorit nicht so dunkel und das Ganze nicht mit solchem Fleiss behandelt, dennoch werden seine Bilder in England teuer bezahlt. So wurde 1829 bei der Gemäldeversteigerung des Lord Gwydyr zu London eine Landschaft dieses Künstlers um 1102 Pf. für die Nationalgalerie erstanden. In der Landschaftsmalerei machte Gainsborough Epoche. So wie Reynolds mit der Historie und im Porträt, so ist dieser Künstler in der Landschaft in England der Gründer derjenigen Behandlungsweise, wodurch die englische Schule sich als eine eigenthümliche charakterisiert. In der Nationalgalerie sind zwei seiner ausgezeichnetsten Landschaften. Sie sind groß und in der harmonischen Farbe von großer Sättigung und Saftigkeit, was auf das Auge eine gefällige Wirkung macht. Das eine dieser Bilder (The Watering Place) ist mit Kühen staffiert, welche an einem kleinen Wasser trinken, und an dem mit Bäumen bewachsenen Felsen schreiten Bauernkinder. Das zweite, The Market-Cart, stellt einen mit Bäumen bewachsenen Weg vor, auf welchem ein Gemüse-Wagen mit zwei auf demselben sitzenden Mädchen zu sehen ist. Neben dem Karren gehen zwei Knaben und im Vorgrunde sind andere Figuren.
Ausserordentlich gerühmt wurde seine Landschaft, welche unter dem Namen: The Woodman in the Storm bekannt ist. Fiorillo sagt, dass dieses Bild in Hinsicht des Ausdruckes der Figur, des Charakters und der Färbung von unschätzbarem Werthe sei.
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