Fortunus, Johann Fortuna, Maler und Formschneider , ein ge- schickter Künstler aus der zweiten Hälfte des 16ten Jahrhunderts. Man hat von seiner Hand Holzschnitte in Helldunkel und neben andern ein emblematisches Blatt auf den Tod, 1588 von Andrea Andreani in Helldunkel ausgeführt. Man bemerkt mitten auf einer Facade von Architektur die drei Parzen, Adam und Eva und ein Grab, alles mit symbolischen Figuren begleitet. Oben zur Rechten ist eine Rundung, in welcher der Tod dargestellt ist, mit einem Täfelchen, auf welchem die Sylbe MUS steht. Diese Run- dung ist bestimmt, an dem freien Raum des Centrums auf der Fa- çade angeheftet zu werden, dergestalt, dass es auf seiner Achse kann umgedreht werden. Dadurch ergänzt die Sylbe MUS die acht verschiedenen Inschriften, welche in Gestalt ebensoviele Strah- len sich im Centrum vereinigen.
Es gibt auch Abdrücke ohne die Rundung mit dem Tod; die zweiten sind mit der Rundung.
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