Forster, Franz

Forster, Franz, Kupferstecher zu Paris , der aber 1700 zu Locle in der französischen Schweiz geboren wurde. Er besuchte zu Pa- ris die Schule der schönen Künste, und erhielt da die erste und zweite Medaille aus der Zeichenkunst . Im Jahre 1800 erhielt er den zweiten grossen Preis der Kupferstecherei, worin ihn Langlois unterrichtete, und 1814 endlich gewann er den ersten Preis, so wie in der Folge mehrere Medaillen, als Anerkennung seiner Ver- dienste.

Forster ist einer der vorzüglichsten Künstler seines Faches. Er hat sein Instrument in voller Gewalt, versteht den Ausdruck des Originals mit Kraft zu erfassen, und alle Teile der menschlichen Figur anatomisch richtig zu geben. Er strebt nur zu häufig nach Glanz des Stiches und in den Fleischpartien bleibt er manchmal hart.

Forster genießt indessen mit Recht den Ruf eines trefflichen Künstlers. Der König von Frankreich ernannte ihn auch zum Rit- ter der Ehrenlegion.

Die Figur, welche den zweiten grossen Preis gewann, nach der Natur gezeichnet. H. 12 Z., Br. 8 Z. 5 L. Die ersten Abdrücke haben im Worte Concours das s nicht,

Die Figur, welche 1814 den ersten grossen Preis erhielt. H. 13 Z., Br. 9 Z. 7 L.

Die ersten Abdrücke sind auf chinesischem Papier ohne alle Schrift.

Titian’s Geliebte; nach einem unter diesem Namen bekannten Bilde Titian’s, das aber Alfons I. von Ferrara und Laura Bianti vorstellen soll.

In diesem Blatte hat Forster sich vorzüglich bestrebt, die Schön- heit seines Grabstichels glänzen zu lassen, und in technischer Hinsicht ist dieses ein merkwürdiger Kupferstich.

St. Franz von Assisi, nach Lahire, H. 12 Z. 10 L., Br. 9 Z. 8 Lin. N.

Aurora und Cephalus, nach Guerin. H. 17 Z., Br. 12 Z. 10 L. (Preis 7 Thlr.)

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