Fohr, Daniel. — Fokke, Simon.
Bedeutungsvoll ist, dass zu Hause eine unvollendete Zeichnung lag, die Scene vorstellend, wie Hagen von den Nixen, in’s Wasser gelockt wird. Seine Gebeine ruhen an der Pyramide des Cestius.
Fohr war zum Künstler geboren, und er war auch unermüdlich im Studium der Kunst. Seine Lehrerin war die Natur, und er wusste, immer einen glücklichen Standpunkt abzunehmen. Seine Figuren und Gruppen sind voll Leben, und die Gemälde oft in niederländischer Weise gehalten. Sie stellen auch zuweilen Wirthsstuben mit politisirenden Bauern, Wachstuben, Prüfleien, Spiessbürgerparaden u. s. w. dar. In allen seinen Werken ist getreue Nachahmung der Natur. Diejenigen, und zwar die früheren, in welchen er die altdeutschen Meister zum Vorbilde nahm, machen die geringere Zahl aus.
Mehrere seiner Landschaften sind im grossherzoglichen Museum zu Darmstadt. Werke seiner früheren Zeit. Amsler hat das Bild- nis dieses Künstlers gestochen, Dr. Ph. Dieffenbach hat das Leben desselben beschrieben, Darmstadt 1825.
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