Fiorentino, Johann Franz, ein florentinischer Goldschmied um 1542. Bartsch (P. gr. XV, p. 502) beschreibt von ihm (J. F. Fiorentin) ein Blatt, welches die Hochzeit des Vertumnus und der Pomona vorstellt. Ersterer sitzt auf einem Throne von Amorinen umgeben und an seiner Seite ruht Pomona, die auf eine Vase mit Früchten deutet, die eine Nymphe auf den Altar stellen will. Rechts kom- men andere Nymphen mit Gefässen voll Blumen und Früchten, Den Grund bildet das Innere eines prächtigen Gebäudes. Die Zeich- nung wird dem Baccio Bandinelli oder dem Pontormo zu geschrie- ben. Am Altare steht: J. F. FIORENTIN. OREFI. F. M. D. XLII. Am Rande liest man acht italienische Verse: Fuggi gra la casta Pomona etce. H. 8 Z. 8 L., Br. 14 Z. 7 L. Es gibt davon eine sehr gute Copie im Geschmacke des Eneas Vicus. Hier stehen ebenfalls die Verse, aber anstatt der Inschrift am Altare liest man: ECXCD, ANT. SAL. 1. 5. 42. Die Copie ist mit dem Original in gleicher Grösse. Die spätern Abdrücke der- selben haben unten rechts die zweite Adresse: Ant. Sal. exc.
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