Fiessinger lieferte mehrere Blätter, die ein tüchtiges Talent verrathen

Fiessinger lieferte mehrere Blätter, die ein tüchtiges Talent verrathen, das jedoch nicht zur gehörigen Ausbildung gelangte. Wir erwähnen:

Christus zwischen den Kriegsknechten (Ecce homo), nach Cesare d’Arpino 1781, kl. fol. i

Die Klugheit, unter einer weiblichen Gestalt mit dem Spiegel vorgestellt, nach M. A. Franceschini’s Bild in der Lichtenstein’schen Gallerie. Elegant gestochen und selten, da Fiessinger meist in Punktirmanier arbeitete,

Das Benedicite, nach Van Dyck.

Herkules und Jole, nach Domenichino.

Herkules verbrennt seine Kinder, nach demselben.

Die Madonna, nach Cignani.

Der drohende Amor, nach Guido’s Bild in der Lichtenstein’schen Gallerie, ein zartes Blättchen.

Das betende Weib mit dem Kinde, nach van Dyck.

Die Bildnisse der Maria Theresia und Joseph’s I., kleine Stücke in Ficquet’s Manier.

Die Bildnisse der Deputirten der ersten französischen Nationalversammlung, in Punktirmanier zu Paris gestochen, herrliche Portraite, die den Künstler berühmt machten.

Die Bildnisse von Mirabeau, nach Guerin, und des Lord Hood, nach Northcote, beide in England punktirt.

Fiessinger war auch ein guter Zeichner. Es finden sich Blätter von ihm in chinesischer Tinte. Überdies machte er poetische Versuche.

Meller erwähnt in seinem Handbuche für Kupferstichsammler II, 135 eines Gabriel Fiessinger, der noch 1853 in Baden lebte. Er legt ihm das Tischgebet nach Mieris (?) bei, was wohl nichts anderes ist als das obige Blatt nach van Dyck. Im Jahre 1853 kann unser Künstler kaum mehr gelebt haben, und doch ist Heljer’s Fiessinger mit dem Exjesuiten Eine Person.

Fieterer. S. Füterer. Figueroa. S. Figueroa.

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