Fiedler, Johann Christian, Maler, geb. zu Pirna 1607, gest. 1765. Er studierte in Leipzig Jurisprudenz, übte aber dabei immer die Miniaturmalerei , in welcher er auch an den Höfen zu Braunschweig und Wolfenbüttel Beschäftigung erhielt. Endlich versuchte er sich in der Kunst in Öl zu malen, welcher er sich ausschließlich er-gab, da er in Paris Gelegenheit fand, Rigaud’s und Largillicre’s Werke zu studieren und zu kopieren. Im Jahre 1754 kehrte er nach Deutschland zurück und wurde Hofmaler in Darmstadt . Hier malte er eine sehr große Menge Bildnisse der fürstlichen Familie und anderer hoher Personen, denn Fiedler war besonders glücklich im Treffen. Selbst die höchsten Häupter mochten gerne dem wackern Meister sitzen, dessen Ruf sich schnell verbreitet hatte.
In der letzten Zeit seines Lebens malte er auch kleine Genrestücke in der Manier von G. Dow und Mieris, die ihm teuer bezahlt wurden. J. J. Hayd, G. F. Schmidt, B. Vogel u. A. haben nach ihm gestochen. Ersterer brachte zweimal Fiedler’s Bildnis in Kupfer.
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