Fidanza, Paul, Maler und Kupferstecher zu Rom , der 1731 zu Ca- merino geboren wurde. Er machte seine Studien nach den besten Meistern der römischen Schule, und besonders war es Rafael und Guido Reni, die ihn anzogen. Man hat von ihm eine Samm- lung von Köpfen nach diesen Meistern und nach der Antike, al- lein sie sind nicht alle dem Originale getreu und gleich gut ge- stochen.
Von Fidanza’s eigener Hand sind jedoch nur die Blätter des er- sten Theils, welcher erschien, unter dem Titel: Teste scelte di personaggi illustri in lettere ed in armi dipinte in Vaticano da Rafael d’Arbino. Roma, fol.
Im Jahre erschien der vierte Theil, und das Ganze besteht aus 144 Köpfen, worunter sich 10 nach Guido finden. Mehrere liess er von jungen Leuten ausführen.
Ausserdem sind von seiner Hand gestochen:
Der Parnass, nach Rafael, sehr gr. fol. Die Messe von Bolsena, nach demselben, in gleicher Grösse,
Der Brand von Borgo, ebenfalls nach Rafael.
Der vom Kreuze abgenommene Heiland von Maria gehalten, nebst der Magdalena, nach Annibale Carracci, fol. ‚
Der heil. Franciscus, wie ihm St. Peter und Paul erscheinen, nach demselben, gr. 8. Geistvoll radirt.
Das alte Theater zu Tivoli , in Adrian’s Vigne, nach J. Pannini, in 3-Blättern,
Die heil. Euphemia, nach Andrea Camassei, gr. 8.
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