Fevre, Claude le, Portrait- und Historienmaler , geb. zu Fontainebleau 1633, gest. zu London 1675. Man zählt ihn unter die besten Schüler von le Sueur, und auch in Le Brun’s Schule muss er sich umgesehen haben, denn die Eifersucht dieses Meisters soll ihm gerathen haben, das Fach der Portraitmalerei zu ergreifen, da er an dem emporstrebenden Talente Le Fevre’s in der Historie einen Nebenbuhler fürchtete. Claude malte auch viele Porträts , allein er gab die Geschichtsmalerei nicht ganz auf.
Als Portraitmaler erwarb er sich auch Ruhm, und man wollte in ihm einen zweiten van Dyck erkennen. Er malte alle Mitglieder des französischen Hofes, und wurde 1663 Mitglied der Akademie, welcher er das Bildnis Colbert’s als Probestück überreichte. Im Jahre 1675 begab er sich nach England , malte aber vielleicht hier nicht ein Paar Werke, weil er in demselben Jahre starb. Walpole hätte sich daher nicht wundern dürfen, dass weder Graham , noch Vertue Bilder
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der von ihm kannten. Der letzte verwechselt ihn mit Valentin le Fevre, was auch Orlandi gethan.
Nach seinen Gemälden haben die berühmtesten Künstler seiner Zeit gestochen.
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