Feubure, Carl Friedrich le, Maler, wurde 1805 zu München geboren, wo sein Vater die Stelle eines Rechnungs-Commissärs bei der königl. General-Lottoadministration bekleidet. Letzterer sah in seinem Sohne schon frühe die Lust zum Zeichnen erwachen, und daher schickte er ihn schon 1816 auf die Akademie der bildenden Künste zu München, um sich ausschliesslich der Kunst widmen zu können. Das Fach, welches er erwählte, war die Landschafts- und Schlachtenmalerei, die er unter W. Kobell studierte, bis er 1825 bei der königl. Porzellanmanufaktur zu München ver- wendet wurde. Hier lehrte ihn Benno Keim das technische Verfahren der Schmelzmalerei , und trat er nach Keim’s Tod an dessen Stelle.
Le Feubure hat schon eine bedeutende Anzahl schöner Porzellan- gemälde geliefert, namentlich für den kostbaren Service des Königs Ludwig, mit Copien nach den vorzüglichsten Gemälden der kö- nigl. Pinakothek. Siehe darüber Dr. G. K. Nagler’s Geschichte der k. b. Porzellanmanufaktur in den bayer. Annalen 1834, Vaterlands- kunde S. 862. Ebendaselbst sind S. 883 auch die Gemälde ver- zeichnet, welche Le Feubure ausgeführt hat. Sie stehen an Lebendigkeit und Kraft den Originalen wenig nach, wie das schöne Gemälde von de Hooghe und die Frau mit dem Arzte, nach van Steen, beide auf Teller copirt. Auf eine zehn Zoll ins Gevierte haltende Platte malte er die Löwin, welche einen Rehbock verfolgt, und die Löwin, welche den Eber erwürget, beide nach Snyders etc.
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