Ferrari, Lorenzo

Ferrari, Lorenzo, ein Abbate und Gregorio’s Sohn, wurde in Genua erzogen und in der Schule jener Stadt zum Maler gebildet. Auch in Rom muss er studiert haben, denn er hat viel von dem Style der römischen Meister, doch war es besonders Correggio, dem er nacheiferte, dessen Anmuth er auch besser erreichte, wie sein Vater. Auch in den Verkürzungen ist er glücklicher und cor- rekter in der Zeichnung, überhaupt einer der besten Meister der genuesischen Schule, nur verfiel er aus lauter Zartheit oft ins Matte, wie Lanzi versichert. Wenn er aber in Carloni’s Nähe malte, wie im Palaste Doria zu St. Matteo, oder neben einem an- dern lebhaften Coloristen, sind seine Tinten kräftig. Besonders stark war er in Wandbildern, und in Monochromen nach Lanzi fast einzig. Solche sind in Kirchen und Palästen, und die letz- ten führte er im Palazzo Carega in Genua aus. Dort malte er Sce- nen aus der Aeneide, Arabesken u. a. Auch Ölbilder hinterließ. dieser Künstler und immer lieferte er der Schule gute Muster, ob- gleich er weniger Namen als Verdienst hat. Dieser Künstler starb zu Genua im 64. Jahre. S. Lanzi Gesch. II. 294. Deutsche

Ausgabe.

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