Ferrari, Gregorio de’

Ferrari, Gregorio de’, Maler von S. Maurizio im Genuesischen, geb. 1644, gest. . Sarzana unterrichtete ihn in den Grundsätzen der Kunst, allein sein Geist zog ihn zu Grössererh und daher ging er nach Parma , um Correggio’s Werke zu studieren. Er copierte die bekannte grosse Kuppel desselben, und dadurch gewann er einen ganz andern Styl. Correggio blieb auch immer sein Vorbild, aber er erinnert nur in den Gesichtern und in einigen Gestalten an diesen Meister, im Ganzen aber weitger. Er kümmerte sich nicht viel um die Zeichnung, wesswegen er getadelt wurde. In den Verkürzungen und in der Gewandung ist er gezwungen; und

in Wandbildern matt in der Färbung. In Ölbildern colorirte er kräftiger und saftig, und in der Carnation soll er nach Lanzi’s Ver- sicherung besonders wahr seyn, so wie seine Werke auch durch eine eigenthümliche Seltsamkeit anlocken. Lanzi sagt, dass er im-

merhin mit jenen Venedigern gleichen Schritt gehe, an welchen Munterkeit und gute Tinten die ungenaue Zeichnung entschuldi- gen. Er arbeitete viel in Turin und Marseille , noch mehr aber im Vaterlande in den berühmtesten Palästen, besonders im Palazzo Balbi, wo er aber den Vergleich mit den ‚grossen Meistern nicht aushielt.

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