Ferrara, Antonio da, Maler, il Vecchio genannt, Zeitgenosse des Galasso Galassi da Ferrara, Vasari erwähnt ihn mit kurzem Lobe unter Angiol Gaddi’s Schülern, dass er nämlich in S. Francesco zu Urbino und in Citta di Castello viele schöne Arbeiten geliefert habe. Jetzt ist nichts Zuverlässiges von ihm übrig; auch seine Hauptaltartafel im Dome zu Ferrara ist verschwunden, und so weiß
man nicht, in welchem Stile er gearbeitet und ob er Ähnliches wie Gaddi malte. In Ferrara malte er 1438 im Palaste des Mar- chese Alberto d’Este die große Sitzung bei dem Wiederverein der Griechen, wo Eugen IV. und Johann Paläologus gegenwärtig wa- ren. Die Hauptpersonen sollte er nach dem Leben malen. In an- dern Zimmern malte er die Verklärung der Seeligen, wovon die- ser Ort der Palast des Paradieses genannt wurde. Gegenwärtig ist von diesen Arbeiten nichts mehr zu sehen.
Das Todesjahr dieses Künstlers ist nicht bekannt; Orlandi sagt, er habe um geblüht, was nicht sein kann, wenn er schon das erwähnte große Werk malte. Ein jüngerer Künstler könnte zu jener Zeit gelebt haben, denn derjenige führte den Beina- men il Vecchio, des ältern, —
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