Ferrabosco oder Forabosco, Girolamo, ein trefflicher Maler,
den Venedig und Padua, als Landsmann ansprechen. Er arbeitete schon 1630 und lebte noch 1660, zu Boschini’s Zeit, welcher ihm und den Liberi unter den damaligen Venediger Malern die erste Stelle einräumt. Ferrabosco war auch ein edler und durchdringender Geist, der den Künstler gründlich befriedigt, den Kunstfreund vergnüglich fesselt, Lieblichkeit mit Kraft verbindet:
Er ist überall überlegsam und fleißig; seine Köpfe strahlen Leben,
wie er dieses überhaupt mit Macht zu erfassen wusste. Er ver-
stand es auch die ganze menschliche Gestalt mit Meisterschaft dar-
zustellen, was man in Gallerien, durch seine Bilder bestätigt findet. In der Sammlung zu Dresden ist ein junges, mit Blumen bekränztes nacktes Weib, welches von der Hand eines Gerippes umfasst wird, eine in Farbe, Form und Ausdruck ganz vorzügliche
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