Fernbach, Franz Xaver, aus Waldkirch im Badischen, der Erfinder der Mosaikmalerei. Er nährte sich anfangs im Schwarzwalde
mit dem Malen der Uhrenzifferblätter, und kaufte endlich mit wenigen ersparten Gulden nach München , wo er drei Jahre unter
großen Entbehrungen die Akademie der Künste besuchte.
Im Jahre 1820 brachte er seine ersten Arbeiten auf die
Kunstaustellung, zwei in Art von Stein gemalte Tischplatten,
welche die allgemeine Aufmerksamkeit und sogar den Beifall
des Königs erregten. Der polytechnische Verein beehrte den
Künstler durch eine silberne Medaille. Der König kaufte die
Tableaux und setzte den Künstler durch festgesetzte Unterstützungen
in den Stand, seine weitere Ausbildung an der Universität Landshut
durch das Studium der Mineralogie, Chemie und Physik zu vollenden. Zu gleicher Zeit wurde ihm eine neue Arbeit, aufgetraut –
„Ferrabosco“, ein großer Tisch von florentinischer Mosaik, ein vorzügliches
Werk. Auch verfertigte der Künstler für die Königin, den Herzog
von Leuchtenberg u. a. vorzüglich gearbeitete Tische. — Kunst-
handlung und Gewerbsblatt Nro. 61. 1820.
Fernbach malt auch Bildnisse und Familienstücke.
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