Feodor, Iwanowitsch. — Feoli

Feodor, Iwanowitsch. — Feoli, Vincenzo. 977

‚sich ‚noch .des Ueberfalles, ‚Man ‚brachte ihn nach St. Petersburg , ‚wo ihn ‚die Kaiserin, in Schutz nahm, und ihn gelegentlich er zu einem kalmukischen Fürstenstamme gebracht wurde, mochte: Feodor fünfzehn Jahre alt sein, da Net Yetz” seine Geburt am 1765 in Petersburg ‚wurde, und die ‚s damalige Erbprinzessin Amalien von Baden, /Herrin: ‚Kaiserin Catharina den Knaben schenkte, sorgte liebevoll für ihn. „

„ruhe, besuchte er die Schule, und später kam er das Phänomen „pinnium ‚zu Mülhausen . ‚Mein Vater hatte ihn ‚zurückgehalten, seine Neigung entschied für die Malerei , ‚der Knabe ‚Höfmaler Melling ‚den ersten Unterricht erhielt. Später genoss er die Leitung ‚des Direktors Becker und hierauf ging er nach Rom , wo er sieben Jahre zubrachte. ‚Er setzte dort durch seine Kopien der Antiken im Erstaunen, und daher berief ihn Lord Elgin auf einer Reise nach Griechenland , die der Lord unternahm, um die herrlichen Bildwerke am Parthenon zu erwerben und nach England zu bringen. Feodor zeichnete diese, und er folgte dem Plünderer, wie Lord Byron den „Blind“ nennt, auch nach England, um die Aufsicht über den Stich des

„Elgin’schen“ Werkes zu führen. Nach drei Jahren kehrte er nach Carlsruhe zurück, wo ihn der Großherzog Carl Friedrich zum Hofmaler ernannte. ‚

Feodor führte mehrere Werke aus, die ihm gelangten. Er erscheint überall als vollendeter Meister in der Zeichenkunst , feierlich und ernst, wenn es der Gegenstand erforderte, von gross- artiger Ruhe in religiösen Darstellungen; in seinen Bacchanalien aber ist alles lebendige Bewegung. In den Köpfen zeigt er staunliche Mannigfaltigkeit und hohe Kunst in der Individu- alität. Seine Gestalten sind nicht immer edel genug, oft gedrängt, und den Frauen fehlt es an Grazie, die er durch einen Zug von Süßlichkeit ersetzen wollte. *

Ein umfassendes Werk von Feodor’s Hand findet man in der prä- testantischen Kirche zu Carlsruhe. Es ist dieses ein grauenerregender Ciclus aus der Geschichte des Erlösers, den Professor Zoll vollendete. Feodor bewegte sich im Chiaroscuro am glück- lichsten, weil er sich hier in Folge seiner Neigung zum Plastischen mehr dem Relief nähern konnte. Zu Ölgemälden nahm er sich wenig Zeit und Mühe, aber seine Compositionen in Crayon und mit der Feder sind reich an Phantastik und charakteristisch erhalten. Indessen sind doch Gemälde von ihm vorhanden, wie: Paris, ‚von Hektor unter Weibern getroffen, Dädalus ‚und Ikarus, Bac- chanale etc. Im Jahr 1820 vollendete er sein Altarblatt mit der

„Apherstehung Christi. ‚

Man hat von ihm auch meisterhaft radirte Blätter, unter andern die Kreuzabnehmung nach Daniel da Volterra. Ihm verdanken wir auch die Abbildung der Bronzethüren des Lorenzo Ghiberti. ‚

In Blumenbach’s Abbildungen naturhistorischer Gegenstände ist sein eigenhändig geätztes Bildnis. Starb 1821. ‚

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