Felsing, Jakob. — Feltrino

Felsing, Jakob. — Feltrino, An9m . 973

— wünschte Bekanntschaft : des berühmten Baron 5 ‚Liebenswürdigkeit unsern Künstler in seiner gefas . ' einfache Behandlung der Meisterwerke Rafael’s und einiger früheren italienischen Künstler bestärkte. Eine weitere Reise na machte ihn auch mit dem Einflusse bekannt, welche die Richtung der deutschen Kunst unter Cornelius auf die Begräberlei‚ Ausgeübt hat. Gegenwärtig beschäftigt sich Felsing aus eigener freier Wahl

„ mit dem Stiche nach einem Gemälde von Overbeck, im Besitze des Grafen von Schönborn. Der Stich wird 20 Pariser Zoll hoch. M

‚In allen Werken dieses Künstlers ist das Streben herrschend, ‚dem Charakter des Originals möglichst treu wieder zu geben, so ' dass nicht allein der Gegenstand vollkommen treu, sondern auch

die Art der Malerei und die Eigenthümlichkeiten des Malers in

dem Stiche erscheinen. Diese Eigenthümlichkeit hält „Felsing“ für das

größte Verdienst seines Lehrers Longhi, was denselben über die Verdienste jedes andern Stechers erhebt. ;

. Christus mit dem Kreuze, nach D. Crespi, ein im Charakter des Originals mit Kraft und Anmut behandeltes Blatt, fol. (2 9.42kr.) Das Monument des Lysikrates zu Athen , gezeichnet von Hübsch, ein in Zeichnung und Stich interessantes Blatt, die ehemals sogenannte Laterne des Demosthenes, kpl. fol. 8n S Christus am Ölberg (Cristo al Orto), nach C. Dolce’s Gemälde „aus der Gallerie des Marchese Brignola in Genua , und der Zeichnung von G. Tubino, . In diesem Blatte erscheint der Meister in seiner ganzen Eigenthümlichkeit. Er hat Kraft und Farbe und ist von harmonischer Wirkung. Das Gemälde gehört zu den schönsten von Dolce, fol. (7 fl.) ; ‚Die Vermählung der heil. Catharina nach Correggio, worin der Künstler die eigenthümliche Grazie und Wärme seines Vorbildes wieder gegeben hat. „ ‚Die berühmte Madonna di S. Francesco, nach A. del Surto, ein meisterhaftes Blatt, roy. fol. (16 Thl. 16 gr. vor der Schrift.) Der Violinspieler nach Rafael, fol. (6 Thl. 8 gr. vor der Schrift). In diesem und dem vorhergehenden Blatte ist der Charakter und die Eigenthümlichkeit des Originals auf bewunderungswürdige Weise wiedergegeben, und die Stoffe sind mit meisterhafter Freiheit behandelt. —

Die Mädchen am Brunnen, nach Bendemann.

Veldten oder Veldten, Jurry, Architekt, begab sich in den siebziger Jahren des verflossenen Jahrhunderts nach St. Petersburg, und in dieser Stadt ist seine künstlerische Thätigkeit zu suchen. Er wurde als Condukteur beim Baue des Winterpalastes verwendet und dann vollendete er die Hauptfassade des Akademiegebäudes, in welchem die von ihm angelegte Haupttreppe gerühmt wird. In späteren Jahren wurde er Direktor der Akademie und Etatsrath, in welcher Eigenschaft er 1801 starb.

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