Fellner, Peter Colomanus

Fellner, Peter Colomanus, Kupferstecher , geb. zu Böheim in Lande ob der Enns , gest. zu Lambach 1818. Der Volksdichter „Maurus Lindemayr“ brachte den talentvollen Knaben nach Kremsmünster in die lateinische Schule, wo er die Nebenstunden der Zeichnung widmete, und ein Gleiches that er auch im Benediktinerstifte Lambach, wohin ihn sein Beruf führte. Hier zog er die Aufmerksamkeit des Abtes Amand auf sich, und dieser schickte ihn zu dem bekannten Martin Schmidt nach Wien, bei dem er sich einige Zeit im Zeichnen, Malen und Radieren übte, bis er zum Direktor J. Schmutzer kam, unter dessen Leitung er sich im Kupferstechen ausbildete. Später machte er auch Versuche im Steindruck , und ein kleines Werkchen „Ueber die Art und Weise, wie man eine Kupferstichsammlung anlegen und ordnen soll“, spricht von seinen Kenntnissen und für seinen thätigen Eifer zur Ausbreitung der Kunst. Er war auch ein anspruchloser, gewissenhafter Mann, und stets erfreut, junge Leute für die Kunst heranzubilden; Auch war er ein guter Musiker.

Fellner arbeitete in einer malerischen Manier, wobei er die Nadel mit dem Grabstichel in Verbindung brachte.

Die Beschneidung Jesu, ein schönes Blatt, nach Dietrich unter Schmutzer’s Leitung gefertigt: P. Colomanus Fellner fecit, S. P. B. sculpsit Viena 1770, gr. qui ol. Dr.

Die Büste des Malers Anton Graff, S.

Die Kreuzerhöhung, nach A. H. Mulbersch: P. Colomanus Fellner fecit aqua forti, kl./fol. 40 E.

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