Feising, Johann Conrad

Feising, Johann Conrad, Kupferstecher, wurde 1766 zu Giessen im Großherzogtum Hessen geboren. Er war der Sohn eines Uhrmachers und zeigte schon als Kind eine große Vorliebe zum Kupferstechen, wohin er durch das Gravieren von Namen und Verzierungen in die Uhren seines Vaters geleitet wurde. Ein Freund seines Vaters bemühte sich, den Jüngling zu dem berühmten Kupferstecher Wille nach Paris zu bringen, doch die allzugroßen Kosten schreckten die Eltern zurück und der junge Felsing erhielt später bei dem mittelmäßigen Kupferstecher Göpfert zu Darmstadt einen Unterricht. Seine fernere Ausbildung verdankt er sich selbst, und folglich auch den Ruf, den ihm seine Arbeiten erwarben. Dieses sind besonders seine topographischen Werke, die sich durch Schönheit auszeichnen. Er erdachte zum Teil eine neue Art der Darstellung, welches ihm durch die Leichtigkeit in Behandlung des Grabstichels sehr glückte, so dass seine Pläne und Charten lange Zeit als Muster ihrer Art dienten.

Überdies fertigte er noch viele Bildnisse, die er in der damals beliebten Punktiermanier mit vieler Liebe ausführte.

Felsing starb 1810 als Hofkupferstecher zu Darmstadt.

Ner letzten Werke ist der militärisch-topographische Plan der Stadt und Festung Mainz und ihren Umgebungen, ein vorzügliches Blatt, das Dr. B. Hundeshagen 1816 herausgab.

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