Feichtmayr, der Name dreier geschickter Stucchtorer, die in Bäyern geboren wurden und ihre Kunst daselbst übten. Franz Feicht- mayr, der Vater, war vom Aminwerd gebürtig, und dieser ver- zierte um 1700 zu Augsburg mehrere Kirtäen und Häuser. Von ihm sind auch die Stuckarbeiten in der Chemaligen Klosterkirche Thierhaupten. GDDE 7 9 NR JCra
Sein älterer Sohn Franz Xaver wurde 1730 Hofstuccator zu München . Er verschwendete den Reichthum seiner Kunst in der Theatinerkirche dieser Stadt. Dieser Tempel ist nach dem Ge- schmacke jener Zeit mit Verzierungen überladen. C
Sein Bruder Johann Michael arbeitete in Augsburg als Stuc- cator, und hier wurden seine und seines Vaters Werke oft ver- wechselt. Seinen Namen erhält die Dekorirung der prächtigen Klosterkirche zu Ottobeuren . Dort zierte er den Chor auch mit Statuen und die Beichtstühle mit Basreliefs.
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