Fehr, B., Münzmeister am churpfälzischen Hofe um 1736. Er soll einige seiner Werke mit R. F. bezeichnet haben.
Dänemark und Russland . Nach seiner Rückkehr ins Vaterland wurde er als Graveur bei der Münze zu Stockholm angestellt, und nach Hedlinger’s Abgang erhielt er die Stelle desselben, der er auch mit Auszeichnung vorstand. Er schnitt eine grosse Anzahl Medaillen , Festons und Wappen , in denen sich ein geschickter Künstler offenbarte.
Man hat von Fehrmann eine Medaille auf Hedlinger, die er aus Dankbarkeit fertigte. Sie stellt den Meister unter dem Bild der Sonne dar und die Inschrift sagt: Lucem dat sidus amicum.
Im Jahre 1764 befiel ihn eine Apoplexie, die ihn arbeitsunfähig machte, er hatte aber den Trost, seinen Sohn an seiner Stelle arbei- ten zu sehen. Diesen bildete er selbst zum Künstler und auch C. P. Wickmann und G. Ljunberger sind geschickte Schüler von Fehrmann. Letzterer starb 1780.
Den bezeichneten Künstlern verdankt Schweden eine Folge von Medaillen, welche das Andenken an die erfolgreichsten Revolutio- nen, an die merkwürdigsten Züge aus der Regentengeschichte und an die rühmlichsten patriotischen Unternehmungen bewahren. Der Historiograph Jonas Hallenberg hat um 1812 ein Verzeichniss der- selben herausgegeben, neben der Angabe der übrigen Schätze des schwedischen Münzkabinets.
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