Farinati, Horazio

Farinati, Horazio, Maler und Kupferstecher , Sohn des Obigen; der aber in jungen Jahren starb. Er kam dem Vater im Stil und im Verdienst nahe, und in der Zeichnung scheint er ihn übertroffen zu haben, denn seine Stiche verrathen in diesem Theile einen verständigen Künstler. Im Geschmacke gleichen seine Blätter denen des Paolo Farinati, und daher wurden sie oft mit jenen dieses Künstlers vermischt. Indessen sind sie mit grösserer Sicherheit der Hand ausgelührt. Ein solches Blatt trägt die Jahrzahl 1503, ein zweites 1500 und ein Gemälde in St. Francesco di Paolo zu Verona ist mit 1615 bezeichnet, wie Oretti in den Memorie angibt.

Bartsch P. gr. XVI. 108 beschreibt fünf Blätter von H. Farinati.

Der Durchzug des Pharaonischen Heeres durch das rothe Meer:
PAULUS. FA. V. I — 110. AFF 159g. Links die Schnecke, deren sich Paolo Farinati bediente. H. 13 Z. 3 L., Br. 20 Z.

Die Krenzabnehmung: paulus farinatus inuentor — HO. F. V.
3 F. 4593 H. 13 Z. 2 L., Br. 20 Z. 6 L.

Maria mit dem Jesuskinde auf dem Schoosse, und der Kleine Johannes auf der Wiege stechend, wie er dem Jesuskinde Frucht reicht; P. F. I. — HO. F. F. H. 9 Z. 2 L., Br. 82 Z.

Im ersten Drucke ist die Platte viereckig, im zweiten achteckig.

Die heil. Jungfrau am Fusse des Baumes mit dem Kinde auf dem Schoosse, vor ihm Johannes mit dem Lamme: P. F.
H. 6 Z. 2 L., Br. 10 Z. 2 L.

Sechs Engel mit den Marterinstrumenten des Heilandes: P. F. —
Wilhelm Peter Zimmermann ex. H. 6 Z. 6 L., Br. 10 Z. 8 L.

Von H. Farinati ist auch gestochen:

Studium eines Herkules mit dem Cerberus; kl. fol.

Zweifelhaft ist:

Vorsicht

Diese Seite wurde maschinell erstellt. Die Zuverlässigkeit der OCR ist durch die Qualität der Scans, der Software und des Workflows zwangsläufig beschränkt. Eine menschliche Korrektur und Redaktion fand nicht statt.

Das Ziel dieser Seite ist es, die gezeigten Resourcen einfach zugänglich zu machen. Für Zitate und eine direkte Nutzung sind sie nicht ausreichend. Hierfür ist notwendigerweise das originale Quellenmaterial hinzuzuziehen.

Der zugrundeliegende Scan ist hier zu finden https://archive.org/details/bub_gb_WYPrAAAAMAAJ