Falckeisen, Theodor: Zeichner und Kupferstecher

Falckeisen, Theodor: Zeichner und Kupferstecher , geboren zu Basel 1765, gestorben 1814. Er lernte die Anfänge der Kunst bei Holzhab in Zürich und nachher trat er in Mechel’s chalkographische Anstalt zu Basel, wo er die Leitung des Karl Guttenberg genoss. Später ging er zu seiner Ausbildung nach London , kehrte aber nach kurzer Zeit krank ins Vaterland zurück. Seine Gesundheit war überhaupt nicht dauerhaft, und daher musste er zuletzt die Kunst aufgeben, da er sich durch den Nöthich vom Woollett’s Tod des General Wolf gänzlich erschöpft fühlte. Die körperlichen Folgen der Anstrengung bei dieser Arbeit unterbrachen die fernere Entwicklung seines Talentes, aber was das Publikum am Künstler verlor, gewann noch seiner Herstellung die Vaterstadt am

Menschen. Zum Waisenvater gewählt wurde er wahrhaft Vater

der Waisen. Er wurde auch ein Opfer seiner Pflicht, indem ihn dabei eine ansteckende Krankheit ergriff und dahin raffte.

Das vorzüglichste Blatt dieses Künstlers, das ihm einen ausge- zeichneten Ruf in In- und Auslande sicherte, ist das erwähnte mit dem Tode des Generals Wolf. Es ist in der Größe des Originals (gr. qu. fol.), und so meisterhaft gestochen, dass es im Drucke vor der Schrift nur mit Mühe von jenem Woollett’s zu unterschei- den ist. Er wollte auch Woollett’s Schlacht bei La Hogue nach- stechen. Der Probedruck mit angelegter Schrift ist sehr selten. Ein solcher auf Seidenpapier ist in Weigel’s Catalog II. 2235 auf 12 Thaler gewertet.

Das Studium zu einem großen Baume. I

Der Alp, nach H. Füssly, Gegenstück zu Barnes Nightmare.

Etliche Blätter für Buchhändler.

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